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Warum Schimmel so oft zu Streit führt

Schimmelpilzbefall in Mietwohnungen ist einer der häufigsten Streitgründe zwischen Mietern und Vermietern. Mieter behaupten, die Wände seien baulich mangelhaft — Vermieter verweisen auf falsches Lüft- und Heizverhalten. Ohne fachkundige Analyse ist diese Frage nicht zu beantworten.

Die rechtlichen Konsequenzen sind erheblich: Bei nachgewiesenem Baumangel kann der Mieter die Miete mindern, Schadensersatz fordern und fristlos kündigen. Bei nachgewiesenem Nutzerverschulden hat der Vermieter Schadensersatzansprüche gegen den Mieter.

Die häufigsten baulichen Ursachen

Die häufigsten nutzungsbedingten Ursachen

Wie wir die Ursache zuverlässig ermitteln

Eine Thermografieaufnahme zeigt genau, wo sich Kältezonen und Wärmebrücken befinden. Eine bauphysikalische Taupunktberechnung ergibt, ob bei gegebenen Nutzungsbedingungen Tauwasser ausfallen kann.

In vielen Fällen liegt eine Mischursache vor: Die Wärmebrücke ist vorhanden, aber bei normalem Lüftungsverhalten würde kein Schimmel entstehen. Erst bei sehr geringer Lüftung kommt es zum Befall. Diese Differenzierung ist für die Rechtslage entscheidend.

Wir erstellen eine schriftliche Stellungnahme mit Fotos, Messwerten und Bewertung — als Grundlage für außergerichtliche Einigung oder gerichtliches Verfahren.

Schimmelpilzberatung vor Ort inkl. Laboranalyse

Unser Angebot umfasst Vor-Ort-Begehung, Thermografie, Feuchtemessung, Entnahme von 3 Schimmelpilzproben, Laboruntersuchung und schriftliche Stellungnahme — ab 1.100 € brutto.

Nicht jeder Schimmel ist gleich gefährlich. Nur eine Laboranalyse zeigt, welche Schimmelpilzart vorliegt und welche gesundheitliche Einstufung sie hat.

Autor

Markus Matz

Diplom-Bauingenieur (FH), zertifizierter Energieberater (BAFA, KfW, DENA) und Sachverständiger für Bauschäden. Tätig in der Region Berlin & Brandenburg seit über 25 Jahren.