Abdichtungsmängel — häufig und folgenreich
Abdichtungsmängel gehören zu den häufigsten und kostspieligsten Bauschäden. Sie treten an Flachdächern, Kellerwänden und -böden, Terrassen, Balkonen, Fassaden und Sockelzonen auf — und können, wenn sie unentdeckt oder falsch behoben bleiben, zu erheblichen Folgeschäden an Tragkonstruktionen, Dämmstoffen und Ausbauebenen führen.
Eine fachkundige Beurteilung ist entscheidend: Die richtige Instandsetzungsmethode hängt von der genauen Schadensursache ab, die nicht immer dort liegt, wo das Wasser sichtbar eintritt.
Häufige Schadensbilder
- Flachdach: Blasenbildung, Risse, beschädigte Anschlüsse, mangelhafte Entwässerung
- Keller: Fehlende oder defekte Horizontalsperre, mangelhafte Vertikalabdichtung, Risse in der Bodenplatte
- Terrasse / Balkon: Undichte Belagaufbauten, fehlende Gefälle, mangelhafte Wandanschlüsse
- Fassade: Undichte Fensteranschlüsse, Risse im Putz, fehlende Sockelabdichtung
- Tiefgarage: Risse in Decke oder Wand, Carbonatisierung, Chloridbelastung
Abdichtungsschäden verschlimmern sich mit der Zeit — je länger Wasser eindringt, desto teurer wird die Sanierung. Eine frühe Diagnose spart erhebliche Kosten.
Unser Vorgehen
- Visuelle Begutachtung und Dokumentation des Schadensbildes
- Analyse der Konstruktion und des Abdichtungssystems
- Bewertung nach aktuellen Normen (DIN 18195, WU-Richtlinie, Flachdachrichtlinie)
- Eindeutige Ursachenbenennung und Abgrenzung von Verantwortlichkeiten
- Empfehlung geeigneter Instandsetzungsmaßnahmen
- Schriftliche Dokumentation als Grundlage für Handwerkerausschreibung oder Gerichtsverfahren
Anwendungsbereiche
Unsere Abdichtungsschadensanalyse wird eingesetzt bei Streitigkeiten zwischen Eigentümern und Handwerkern, zur Vorbereitung von Versicherungsansprüchen, als Entscheidungsgrundlage für Sanierungsmaßnahmen sowie im Rahmen von Hauskaufberatungen.